Herzlich willkommen in der «Bund»-Redaktion

Wie «Der Bund» neuen Lesebedürfnissen gerecht wird und journalistische Ansprüche sichert.

Patrick Feuz, ab 1. Januar 2015 Chefredaktor, über ein neues digitales Kapitel beim «Bund»

Für den «Bund» beginnt über 160 Jahre nach seiner ersten Ausgabe eine neue Zeitrechnung. Er löst sich von seinem 1850 begründeten Fokus aufs Papier und stellt Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, sein ganzes Angebot rund um die Uhr auch digital zur Verfügung. Das Bedürfnis nach Qualitätsjournalismus besteht unabhängig von der technologischen Entwicklung, die Nutzungsformen aber ändern sich. Dem wollen wir Rechnung tragen. Die Zeitung soll Ihnen einmal täglich Übersicht und Musse bieten. Auf dem Desktop und mobile werden wir in rascher Kadenz die Aktualität abbilden, sie vertiefen, multimedial anreichern und Ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich mit Kommentaren in die Diskussion einzuschalten.

Wir haben dazu unsere Auftritte online, mobile und auf dem Tablet optisch überarbeitet. Jeder Publikationsform ist auf den ersten Blick anzusehen, dass sie Teil eines grösseren mehrkanaligen Angebots ist. Derbund.ch wird mit einem ruhigeren Design und derselben Schrift näher an den Print geführt. In der Zeitung verweisen wir vermehrt auf Sonderleistungen und Spezialitäten des digitalen Kanals wie interaktive Grafiken, Bildstrecken, Videos oder Textdokumente im originalen Wortlaut. Auch auf Facebook und via Twitter werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

Der «Bund» ist ein Teil von Bern: eine Institution im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Seine Markenzeichen sind an Relevanz orientierte Prioritäten, unaufgeregte Berichterstattung, kompetente Analysen, unvoreingenommene, sachkundige Kommentare und geistreiche Unterhaltung. Künftig will der «Bund» noch klarer eine Marke auf verschiedenen Kanälen sein.

«Die Medien befinden sich in einem rasanten Umbruch, und «Der Bund» macht mit: Print- und Online-Redaktionen werden künftig eng miteinander verflochten. Meinem Nachfolger Patrick Feuz und allen Kolleginnen und Kollegen wünsche ich viel Erfolg bei ihrer spannenden Aufgabe.»

Artur K. Vogel, Chefredaktor «Der Bund»

Das neue digitale Layout

Basis unseres Angebots ist eine Redaktion mit Blick für die grosse und kleine Welt

Wir wollen die Welt in allen Formen und Geschwindigkeiten abbilden. Wir gehen dort weiter, wo die allgemein zugängliche Newslage endet - mit Recherchen über das ungeklärt Gebliebene, Analysen zur Einordnung, der einfachen Vermittlung auch komplexer Zusammenhänge und mit intelligenter Unterhaltung. Wir setzen dabei zunehmend auf neue multimediale Erzählformen mit eigener Bildsprache und bewegten Infografiken.

Bei der Ausland-Berichterstattung sowie bei internationalen und nationalen Wirtschaftsthemen profitiert der «Bund» von der Zusammenarbeit mit dem «Tages-Anzeiger», der über eine 200-köpfige Redaktion verfügt. Der «Tages-Anzeiger» wird verstärkt mit europäischen Qualitätstiteln wie der «Süddeutschen Zeitung», «La Repubblica» und «El País» kooperieren. Im Bereich Datenjournalismus entsteht mit der «SonntagsZeitung», die wie «Tages-Anzeiger» und «Bund» zum Zürcher Tamedia-Verlag gehört, ein Kompetenzzentrum.

Als Hauptstadtzeitung spielt der «Bund» mit seinen rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seine traditionelle Stärke in der Innenpolitik aus. Das lokalbernische Geschehen in Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft schildert er in der ganzen Breite und Vielfalt. Wir machen das hiesige Lebensgefühl spürbar. Wir lassen Aktualität auf ein Gedächtnis stossen und erkennen frühzeitig spannendes Neues, von aufkeimenden Szenen im Stadtgeschehen bis hin zu frischen Ideen, die den Grossraum Bern verändern könnten. Mit Herzblut geschriebene Porträts, Reportagen, Kolumnen, Blogs und Konzert- und Buchbesprechungen machen das Lesen des «Bund» zur Freude. Neu ist die Redaktion so organisiert, dass sie ihr Talent noch stärker als bislang in allen Tempi und Formen für Print und Online entfalten kann.

Stimmen aus den Ressorts

  • «Derbund.ch ist längst mehr als nur die digitale Version der gedruckten Zeitung: Hier finden Sie schnelle News, bewegte Bilder, einschlägige Blogs, Sportticker – und, natürlich, die Dossiers zu sämtlichen Themen, die Bern bewegen.»

    Hanna Jordi, Leiterin von derbund.ch

  • «In Stadt, Region und Kanton Bern setzen wir Schwerpunkte – tagesaktuell, spannend, politisch. Wir analysieren Trends, kommentieren überraschende Wendungen, porträtieren Personen, die davon betroffen sind, und unterhalten mit Augenzwinkern unsere anspruchsvolle Leserschaft.»

    Marcello Odermatt, Leiter Ressort Bern

  • «Wir berichten über Ereignisse und Entwicklungen im Bundeshaus. Gemeinsam mit den Kollegen vom ‹Tages-Anzeiger› bilden wir eine der führenden Inlandredaktionen des Landes. Mit fundierten Recherchen, Analysen und Kommentaren bringen wir komplexe Zusammenhänge auf den Punkt.»

    Fabian Renz, Leiter Bundeshausredaktion

  • «Wir schreiben über Konsum, Geld und Arbeit, denn wir alle bilden die Wirtschaft, ob als Smartphonekäuferin, Hausbesitzer, Mieter, Lernende, E-Bike-Fahrer, Pflegefachfrau, Tourist, Konzernchefin, Anleger oder AHV-Bezüger.»

    Hans Galli, Leiter Ressort Wirtschaft

  • «Die bekannten Namen, die ganz grossen Nummern? Bekommen Sie bei uns. Noch mehr haben wir aber zu bieten, wenn es um musikalische Entdeckungen geht, um den grossen Wurf auf einer hiesigen Bühne, um den Roman, der erst ein Geheimtipp ist, und um jene gesellschaftlichen Fragen, die uns noch beschäftigen werden.»

    Regula Fuchs, stellvertretende Leiterin «Kleiner Bund»

  • «Der Sport bietet Emotionen, Momente und Figuren. Diese faszinierende Vielfalt lassen wir unsere Leserschaft mit spannenden Hintergründen, unterhaltendenden Geschichten und kritischen Analysen miterleben.»

    Alex Trunz, Leiter Ressort Sport

Das ausgebaute Angebot wird ab Ende Oktober auf allen Kanälen bezahlpflichtig

Digital gratis zugänglich bleiben die Startseite und eine Auslage von rund zwanzig Eigenleistungen pro Monat – wobei Zeitungsabonnenten weiterhin unbeschränkten Zugang haben. Wer mehr nutzen will und kein Zeitungsabonnement hat, dem wird ein Digitalabo mit unterschiedlichen Laufzeiten angeboten.

Guter Journalismus kostet Geld. Anders lassen sich aufwendige Recherchen wie im Fall der IT-Beschaffung beim Bund, der Thorberg-Affäre oder der Verfilzung bei den Stadtbauten ebenso wenig finanzieren wie vertiefte Kompetenz von Fachjournalisten oder bewährte Gefässe wie das «Samstagsinterview». Diesen Weg hat die «New York Times» vor gut vier Jahren schon mit Erfolg beschritten, andere - in der Schweiz etwa der «Tages-Anzeiger» oder die NZZ – sind ihr gefolgt. Eine Umfrage bei unserer Leserschaft ergab denn auch eine hohe Bereitschaft, für Eigenleistungen auch im Netz zu zahlen. Umgekehrt empfanden es Printabonnenten als ungerecht, dass Beiträge, deren Lektüre sie bezahlten, auf anderen Kanälen gratis zu lesen waren.

Wir sind zuversichtlich, dass Sie als Leserinnen und Leser uns auf diesem neuen Weg folgen werden, und danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. Der traditionelle Redaktionsschluss der Printausgabe wird für unser Angebot nicht mehr die alleinige Zeitvorgabe bleiben, publiziert werden kann an 7 Tagen während 24 Stunden. Wir verpflichten uns zu nichts weniger, als während sieben Tagen die Woche unser Bestes zu geben.

Der «Bund» im Wandel der Zeit

  • 1850

    Am 1. Oktober erscheint «Der Bund» zum ersten Mal. Der Name ist Programm: Die Zeitung hat es sich zum Ziel gesetzt, den zwei Jahre zuvor gegründeten Bundesstaat zu unterstützen. Der Verleger Louis Jent und die beiden Redaktoren Abraham Roth und Johann Karl Tscharner wollen ein politisches Blatt für die ganze Schweiz machen.

  • 1911

    Der «Bund» ist zu einer der wichtigsten Zeitungen im Land geworden, seine Auflage beträgt über 20 000 Exemplare. Von der Altstadt zieht die Redaktion ins neue «Bund»-Haus am Hirschengraben.

  • 1915

    Der «Bund»-Strassenverkäufer Fritz Guggisberg tritt seine Stelle an. Sein legendärer Ruf «Drrrrr Bund» hallt jahrzehntelang durch Berns Gassen.

  • 1934

    Nachdem die Nazis im Deutschen Reich die Macht an sich gerissen haben, werden Schweizer Zeitungen dort zu einer wertvollen Quelle für unzensierte Nachrichten. Hitler persönlich lässt 1934 den «Bund» verbieten. Um das Verbot zu umgehen, wird die Zeitung fortan in neutralen Couverts nach Deutschland geschickt.

  • 1976

    Der «Bund» verabschiedet sich von den Bleibuchstaben und führt als erste Zeitung auf dem Kontinent den Fotosatz ein. Der Beruf des Schriftsetzers verschwindet.

  • 1999

    Erstmals gibt es den «Bund» auch im Internet. Unter der Marke «eBund» stellt ein kleines Team von Online-Redaktoren die tägliche Zeitung ins Netz und ergänzt die Website mit neusten Meldungen.

  • 2004

    Das «Berner Modell» wird aus der Taufe gehoben: Journalistisch bleiben der «Bund» und die «Berner Zeitung» Konkurrenten, aber auf Verlagsebene - etwa bei Druck und Inseraten - arbeiten die beiden Zeitungen zusammen.

  • 2008

    Die «Bund»-Redaktion zieht ins Medienhaus der Espace Media am Dammweg im Berner Lorrainequartier.

  • 2008

    Der Online-Auftritt des «Bund» ist nun Teil des Newsnet-Portals, das gemeinsam mit dem «Tages-Anzeiger», der «Berner Zeitung» und der «Basler Zeitung» lanciert wird.

  • 2009

    Der «Bund» erhält ein neues Layout und arbeitet neu mit der Redaktion des «Tages-Anzeiger» zusammen. Die beiden Zeitungen tauschen Artikel aus und unterhalten in Bern eine gemeinsame Bundeshausredaktion.

  • 2014

    Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in Bern für den «Bund» - sei es für die traditionelle Papierausgabe, für die Website oder für die Apps für Smartphones und Tablets. Die Redaktion arbeitet konvergent und bedient alle Kanäle.

Ein Blick hinter die Kulissen

Wie der konvergente «Bund» entsteht

Bestechung im Bundeshaus, die Lorrainebrücke versprayt, die Young Boys an einem unterklassigen Gegner gescheitert: Der «Bund» informiert nicht nur darüber, was passiert, sondern auch warum und weshalb. Damit die harten Fakten, differenzierten Analysen und porträtierten Menschen sieben Tage in der Woche ihren Weg in die Zeitung und auf die Bildschirme finden, stehen in der «Bund»-Redaktion beinahe rund um die Uhr viele kreative und engagierte Leute im Einsatz. Der digitale Wandel hat das Zeitungsmachen radikal verändert. Recherchiert werden nicht nur Geschichten, die der Stadt, der Region und dem Kanton Bern ein Gesicht geben. Die Redaktion kümmert sich auch um die Homepage und die Blogs und sucht auf Facebook und Twitter den Dialog mit den Leserinnen und Lesern.

In der Online-Redaktion sitzen die Journalisten Hanna Jordi und Christian Zellweger seit dem frühen Morgen an ihren Computern im Herzen der Redaktion am Dammweg 9. Sie sorgen dafür, dass Pendlerinnen und Frühaufsteher zu ihrem Lesestoff kommen. Anita Bachmann, die tagesverantwortliche Blattmacherin des Bern-Ressorts, trifft nur wenig später ein. Um 8.45 Uhr bespricht sie sich mit dem Online-Team. Gemeinsam werden die Einsätze der Print- und Onlinereporter sowie der Fotografen geplant.

Im hoch getakteten Alltag des digitalen Zeitalters die Übersicht zu behalten, ist für eine Redaktion ebenso herausfordernd wie notwendig. Bei der anschliessenden einstündigen Tagessitzung der Ressorts wird deshalb stets ausführlich über Themen, Inhalte und deren Aufarbeitung diskutiert – und auch konstruktiv gestritten. Das gemeinsame Ziel, täglich relevante, spannende und überraschende Inhalte entstehen zu lassen, spornt an und verbindet.

«Der ‹Bund› soll Haltung zeigen und seiner Leserschaft ermöglichen, eine eigene Meinung zu bilden.»

«Der ‹Bund› soll Haltung zeigen und seiner Leserschaft ermöglichen, eine eigene Meinung zu bilden», sagt der langjährige Redaktor Marc Lettau. Deshalb diskutierte er vor der Abstimmung über das Tram Region Bern mit Redaktionskolleginnen und -kollegen wiederholt. Gemeinsam studierten sie Fahrpläne, Streckennetze und Strassenprofile. Sie diskutierten mit Bürgern, Befürworterinnen und Gegnern. Im Abstimmungs-Blog wurde diesen eine Meinungsplattform geboten. Auf der «Bund»-Webseite fand sich der von Grafikern eigens erstellte interaktive Streckenplan.

«...und sie würden sich prima eignen, um sich mit einem Gänseblümchen zwischen den Lippen im Weltschmerz zu suhlen.»

Gerne stellt sich das «Bund»-Team auch jährlich wiederkehrenden Anlässen wie dem Gurtenfestival. Vier Tage lang berichtete es auf Derbund.ch live vom Festivalgelände – mit Bildern, Neuigkeiten und Anekdoten. Die ausführlichen Konzertanalysen von Musikkritiker Ane Hebeisen folgten jeweils tags darauf. «Die sinnsuchenden Folklieder sind gleichzeitig schlau und von tieftraurigem Naturell, und sie würden sich prima eignen, um sich mit einem Gänseblümchen zwischen den Lippen im Weltschmerz zu suhlen. Nur mag das an diesem Nachmittag auf der Gurtenwiese niemand tun», kommentierte er beispielsweise den Auftritt des amerikanischen Sängers Conor Oberst.

Nicht selten liegen die erzählenswerten Geschichten beinahe sprichwörtlich am Strassenrand. So zeigte die Recherche des Reporters Jean-Michel Wirtz, dass die immer grösser werdende Anzahl an Graffiti auf der Berner Lorrainebrücke nicht etwa Ausdruck einer gestiegenen Lust am Vandalismus sind, sondern die Folge einer nicht kommunizierten Sparmassnahme des städtischen Tiefbauamts – die Behörden hatten schlicht damit aufgehört, die Schriftzüge zu entfernen.

«Es ist unerklärlich, dass weder die Finanzkontrolle noch die parlamentarische Finanzdelegation genauer hinschauten.»

Viele Geschichten spielen sich aber im Verborgenen ab, hinter Mauern von Sitzungszimmern oder hinter den Gitterstäben einer Haftanstalt. Um diese Geschichten ausfindig zu machen, durchforsten «Bund»-Journalistinnen und -journalisten Archive und Dokumente. Im Bundeshaus, im Rathaus oder in Cafés führen sie Gespräche mit Entscheidungsträgern, Informanten und Betroffenen. Die Geschichten sorgen regelmässig für Aufsehen – so etwa die Anfang 2014 aufgedeckte Seco-Affäre um widerrechtlich vergebene Bundesaufträge und Korruption in grösserem Stil. «Es ist unerklärlich, dass weder die Finanzkontrolle noch die parlamentarische Finanzdelegation genauer hinschauten», kommentierte Bundeshaus-Redaktor Christian Brönnimann. Auf Derbund.ch wurden die offiziellen, als vertraulich klassifizierten Dokumente exklusiv aufgeschaltet.

Manchmal sind die kleinen Geschichten ganz gross, manchmal das Weltgeschehen ganz lokal: Der 20-jährige Koch Steven Duss erzählte Reporterin Céline Graf, dass er eigentlich nie in die Stadt ziehen wollte, heute aber genau dort lebt und arbeitet. Nun will er mit seinen in Utzenstorf erlernten Kochkünsten gar die Gaumen dieser Welt entzücken und in Brasilien bei der Berufsweltmeisterschaft in der Disziplin Kochen gewinnen. Als der amerikanische Technologiekonzern Apple seine neu entwickelte multifunktionelle Uhr präsentierte, schaute dagegen die ganze Welt hin – auch der «Bund» erklärte die technischen Finessen und Schwächen der iWatch detailliert und online natürlich auch multimedial. Wirtschaftsredaktor Adrian Sulc zeigte aber auch anschaulich auf, welche Auswirkungen die vorgestellte Neuheit auf die Uhrenindustrie in Biel und im Jura haben wird.

Während die Artikel am frühen Abend auf den Bildschirmen der Journalisten in allen Ressorts langsam Gestalt annehmen, wird im Zentralressort bereits über die Gewichtung einzelner Themen und die mögliche Titelgeschichte für den nächsten Tag diskutiert. Das Online-Team macht derweil einige der taufrischen Artikel auf der Website für die Leserschaft zugänglich.

Eine Schlagzeile des Tages lässt aber noch länger auf sich warten: Die Fussballer der Berner Young Boys tragen ein Abendspiel aus. Reporter Dario Greco zeichnet für den auf der Homepage aufgeschalteten Liveticker verantwortlich, der das Geschehen im Telegrammstil in Echtzeit widergibt. Sein Redaktionskollege Ruedi Kunz, der neben ihm auf der Pressetribüne sitzt, wird die Spielanalyse schreiben. Erst wenn sein ausführlicher Spielbericht kurz vor Mitternacht zusammen mit den restlichen Artikeln durch die Walzen im Druckzentrum bei der Kleinen Allmend läuft, löschen die letzten Redakteure, Korrektorinnen und Layouterinnen ihre Schreibtischlampen. Ruhe kehrt ein in der Redaktion. Sechs Stunden später werden die Lampen in der Redaktion wieder eingeschaltet.

Mehr Informationen zu unseren Digital-Abos finden Sie hier.

Text: Patrick Feuz, Basil Weingartner, Adrian Sulc

Bilder: Adrian Moser

Realisierung: Srsly.ch

Projektleitung: Hanna Jordi, Marcello Odermatt, Patrick Feuz

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